Von Januar bis Oktober 2022 erreichte der deutsch-iranische Außenhandel einen Wert von 1.618 Millio­nen Euro und lag damit im Ver­gleich zum Vorjahreszeitraum 14% höher.  Deutsch­land lieferte Wa­­­ren im Wert von 1.366 Milli­o­nen Euro (18%); die iranischen Lie­fe­run­gen nach Deutschand gingen mit 252 Mio. Euro um 4% zurück. 

Vergleicht man lediglich die Außenhandelszahlen im Monat Oktober, so fielen die deutschen Lieferun­gen nach Iran um 9% und die iranischen Lieferungen nach Deutsch­­land sanken um 43% gegenüber Oktober 2021.  Gegenüber September 2022 sanken die deutschen Lieferungen nach Iran gar um 58%

Wichtigste Warengruppen bei den deutschen Lieferungen nach Iran in den ersten zehn Monaten des Jahres 2022 wa­­­­ren Ge­treide (450 Mio. Euro), Ma­­­schi­­nen, Apparate und mechanische Geräte (249 Mio. Eu­ro), pharma­zeu­ti­sche Er­­zeug­nisse (149 Mio. Euro),  opti­sche, pho­to­­gra­fi­sche usw. Er­zeug­­nisse (91 Mio. Eu­ro), ge­folgt von elek­tro­­tech­­ni­schen Er­zeug­nissen (66 Mio. Euro) und Tabak (57 Mio. Euro).

Die iranischen Liefe­run­gen nach Deutschland von Januar bis Oktober 2022 setz­ten sich u.a. zu­sam­­men aus ge­niess­baren Früch­­­­­­­ten und Nüssen im Wert von 73 Mio. Eu­­ro, an­de­­ren Waren tie­­ri­schen Ur­­­­­­­sprungs (Häu­te und Schafs­­därme, 54 Mio. Eu­ro), Perlen, Edel­stei­nen, Edelmetallen (34 Mio. Euro), sowie Teppi­chen (24 Mio. Euro) und pharma­zeu­­ti­schen Er­zeug­­­nis­sen (18 Mio Eu­ro),

Eine Ta­bel­le mit 98 Wa­rengruppen kann angefordert werden.  Nach Angaben des Statis­ti­schen Bun­des­amtes 

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